Öffentliche Schule in einer „Remote Area“

TEIL 3 DER REISEREPORTAGE ÜBER DIE SITUATION DER KINDER IN DEN SCHULEN VON NEPAL

Wir besuchen eine Schule in einem Entwicklungsgebiet von Nepal. Allein die knapp 30 Kilometer Hinfahrt zur Schule dauert mehr als zwei Stunden. Die Strassen auf dem Weg können kaum als solche bezeichnet werden. Die Armut der Menschen, durch deren Dörfer wir auf dem Weg fahren, ist auf den ersten Blick zu erkennen. Zur Schulzeit sehen wir viele Kinder, die ihren Eltern auf dem Feld bei der Arbeit helfen. Ein grosses Problem in solchen Entwicklungsgebieten: die Eltern sind auf die Hilfe der Kinder angewiesen, deshalb werden sie nicht in die Schule geschickt. Zudem ist der Schulweg oft zu weit und für die Kinder nicht zu bewältigen.

Im Entwicklungsgebiet Harashi wurde mit Unterstützung von internationalen NGO’s eine Schule für “Dalits” Familien errichtet: 70% der 850 Schüler stammen aus der untersten Kaste. In dieser sehr armen Gegend ist es nur durch fremde Hilfe möglich diesen Kindern eine Chance auf Schulbildung zu geben. Die NGOs sind sehr bemüht Aufklärungsarbeit zu leisten und vor allem die Rechte der Mädchen zu stärken.

Trotz der internationalen Unterstützung bietet diese Schule ein trauriges Bild: Viele Klassenräume sind immer noch vom Erdbeben beschädigt und können nicht für den Unterricht genutzt werden.  Sie stehen leer. Dafür strahlen die Kinder umso mehr Dankbarkeit aus, also sie uns sehen und herzlich mit Blumen empfangen. Sie erfreuen sich an unserem Besuch und zeigen uns mit strahlenden Gesichtern ihre Unterrichtshefte.

Hier geht es zum Blogpost zum Thema Chancen der Kinder in Nepal